Mittwoch, 25. Mai 2016

Neu: Griechenlandrettung

Ein „großer Durchbruch“ sei die Einigung auf weitere Hilfen für Athen, meint der Euro-Gruppen-Chef. Experten rechnen eher damit, dass die Griechenland-Rettung noch zu einem Finanz-Fiasko für Deutschland werden könnte. 

Griechenland-rettung-ein-milliardengrab-fuer-deutschland/13643022.html?share=twitter

Donnerstag, 24. Oktober 2013

AfD-Chef klagt an: „Regierung hat die Gefahren der Euro-Rettung verschleiert“

Wirtschaftsprofessor und AfD-Chef Bernd Lucke spricht über die Folgen der Euro-Rettungspolitik für Vermögen und Altersvorsorge. Er äußert sich zu Parallelwährungen und beleuchtet eine geheime Studie der Deutschen Bundesbank.
FOCUS-MONEY: Die Bundestagswahl ist gelaufen, die AfD hat den Sprung über die 5-Prozent-Hürde nicht geschafft. Heißt das nicht, dass die Deutschen ganz zufrieden mit dem Euro sind?

Bernd Lucke: In erster Linie heißt das, dass die Bürger die Gefahren, die sich aus der Euro-Rettungspolitik ergeben, noch nicht in vollem Umfang erkannt haben. Besser: Es zeigt, dass es die Regierung geschafft hat, diese Gefahren erfolgreich zu verschleiern.

Vita Professor Bernd Lucke
Geboren 1962 in Berlin
1982 bis 1987 VWL-Studium in Bonn und Berkeley, 1991 Promotion, 1997 Habilitation
Seit 1998 Professur für VWL an der Universität Hamburg
2013 Gründung der Partei Alternative für Deutschland (AfD)
2013 Die AfD erreicht bei der Bundestagswahl 4,7 Prozent.

FOCUS-MONEY: Merkel & Co. berufen sich auf Studien und sagen, Deutschland profitiere enorm vom Euro, Sie behaupten das Gegenteil. Was bringt Sie zu dieser Einschätzung?

Lucke: Nein, ich denke nicht, dass die deutsche Wirtschaft unter dem Euro leidet. Ich glaube allerdings, dass Europa und insbesondere die südeuropäischen Staaten ganz massiv unter dem Euro leiden. Das hat zur Folge, dass die bis 1999 so überaus erfolgreiche europäische Einigung gefährdet ist. Zunächst zeigt sich das in der wirtschaftlichen Entwicklung in den peripheren Staaten: Sie haben ihre Wettbewerbsfähigkeit verloren und können sie nicht ohne gravierende Anpassungen zu Lasten der Arbeitnehmer – also durch Reallohnverluste – wieder herstellen. Das bedeutet aber natürlich auch, dass Deutschland und andere solvente Länder in ein unüberschaubares Geflecht von Haftungsverpflichtungen geraten, die überdies weitgehend der parlamentarischen Kontrolle entzogen sind. Und diese Verpflichtungen gehen zu Lasten der Bürger. Sie sind eine Zeitbombe und können mittelfristig natürlich auch unseren materiellen Wohlstand ganz erheblich beeinträchtigen.

Dienstag, 27. August 2013

Das ist die Eurokrise - eine Definition

Volkswirtschaftsprofessor Ulrich van Suntum über die Zukunft des Euro / „Schuldenstrudel“ „Risiken in Billionenhöhe“

Professor Dr. Ulrich van Suntum spricht in Gescher
Gescher. „Hat der Euro noch eine Zukunft?“ Um dieses Thema geht es in einer öffentlichen Vortragsveranstaltung am Donnerstag (29. 8.) um 19 Uhr im Hotel Zur Krone. Örtliche Mitglieder der „Alternative für Deutschland“ (AfD) laden hierzu ein. Referent ist Dr. Ulrich van Suntum, Volkswirtschaftsprofessor an der Universität Münster.
Im Interview stellte er sich den Fragen unseres Redaktionsmitgliedes Jürgen Schroer.
Von Allgemeine Zeitung
 
Die europäische Einheitswährung steckt in der größten Krise seit ihrer Einführung. Welche Geburtsfehler hat der Euro?
van  Suntum: Der Euro hätte funktionieren können, wenn man sich an die vereinbarten Spielregeln gehalten hätte: Verbot der Staatsfinanzierung durch die Notenbank, Selbsthaftung der Teilnehmerstaaten für ihre Schulden und strikte Einhaltung der maximalen Schuldenquote von 60 Prozent. Stattdessen wurden mit Griechenland und Italien Länder aufgenommen, die schon von Beginn an viel zu hoch verschuldet waren, und auch alle anderen Vereinbarungen wurden gebrochen. Die deutschen Bürger, die für den Euro die D-Mark aufgegeben haben, sind betrogen worden.

Montag, 19. August 2013

Euro - zum Scheitern verurteilt!!!

http://media.news.de/resources/thumbs/50/99/855405616_800x600/euro-in-flammen.jpgWenn Sie einen Frosch in kochend heißes Wasser werfen, dann springt er sofort wieder heraus. Wenn Sie diesen Frosch aber in ein Wasser geben, das allmählich erhitzt wird, dann passt er sich seine Temperatur an. Und wenn es kocht, kann er nicht mehr heraus, dann verkocht er einfach. Wenn Sie vor drei Jahren gesagt hätten, was an Belastungen auf Deutschland zukommt, wäre die Hölle los gewesen. Jetzt haben sich alle langsam daran gewöhnt und glauben, es sei ja noch gar nichts passiert. Und bald ist es zu spät zum herausspringen; dann sind wir mitten drin im Schuldensumpf und in der Haftungsgemeinschaft.

Zitat: Prof. Starbatty
Näheres hier

Donnerstag, 25. Juli 2013

Die Euro-Erpresser haben sich verzockt: Deutschland braucht den Euro nicht

Viel zu lange schon drohen die Schulden-Sünder uns Deutschen: Wenn Ihr uns nicht helft, kollabiert Eure Exportindustrie. Doch Rettung naht – wir werden immer unabhängiger von Euro-Land.
Die einen wollen uns weismachen, der Euro sei der größte Wohltäter der deutschen Wirtschaft – allen voran Angela Merkel („Der Euro ist die Grundlage unseres Wohlstandes“). Die anderen wollen uns einschüchtern: Wenn die Euro-Zone zerbricht, dann leidet niemand so sehr wie Deutschland und seine Exportindustrie. Beide haben unrecht. Die Euro-Euphoriker genauso wie die Euro-Erpresser.

Samstag, 27. April 2013

Wir reden von einem Europa, das es gar nicht gibt

Anti-deutsche Stimmung in Südeuropa? Aber das war doch zu erwarten! Wir sind Opfer unserer eigenen Gutmütigkeit – und Weltfremdheit 
VON ARNULF BARING
Es gibt antideutsche Proteste in Südeuropa, fast siebzig Jahre nach Kriegsende. Wer sich darüber aufregt, mag zwar im Recht sein, verwechselt aber womöglich Ursache und Wirkung. Vielen war doch von Anfang an klar, dass der Euro, der allseits als Friedensbotschaft aufgenommen werden sollte, auf längere Sicht erhebliche Krisen hervorbringen würde und sogar zur Zerstörung der Europäischen Union führen könnte. Doch alle Warnungen sind in den Wind geschlagen worden.

Montag, 15. April 2013

Euro abschaffen - sofort!

Warum? Wegen all der wahnsinnigen Versprechungen unserer Politiker in der Vergangenheit, die sich alle ad absurdum erwiesen haben.
Sehen Sie dazu folgende WDR Story:

Der große Euroschwindel!

Freitag, 29. März 2013

Europa brodelt

Von Thorsten Hinz
Die Euro-Krise eskaliert weiter. Das ist ein natürlicher Prozeß, denn die Krise liegt dem Esperanto-Geld in den Genen. Sie wird frühestens enden, wenn den Deutschen als letzten Bürgen die Konten leergeräumt sind und dann – vielleicht – das Interesse an der Gemeinschaftswährung erlischt. Den Kontenraub darf man ruhig wörtlich nehmen. Der Geist ist aus der Flasche! In Zypern wird das Verfahren gerade erprobt, das mit wechselnden Begründungen überall in Europa möglich ist.
Die Eurokraten scheuen sich nicht, alle Maßnahmen zu ergreifen, die ihnen zur Lebensverlängerung des Euro als geeignet erscheinen. Denn die Zauberlehrlinge, die die Gemeinschaftswährung durchgesetzt haben, sind ratlos, wie man den Monsterbesen wieder in die Ecke bekommt. Sie wollen das auch gar nicht. Es geht um Posten, Bezüge, um die Stellung in der Gesellschaft, den Bestand der Apparate. Die politisch-mediale Klasse, würde sie das Scheitern ihres Projekts einräumen, stünde vor einem Legitimationsverlust vergleichbar dem der Nomenklatura 1989 in den Ostblockstaaten.
Deshalb kauft sie Zeit, koste es, was es wolle. Und drittens ist der Euro ein Experimentierfeld, auf dem moderne Gesellschaften in eine postnationale Weltordnung transformiert werden. Mit der Drohung, andernfalls breche das Finanzsystem zusammen, werden Demokratie, Volkssouveränität, Sozialstandards und kulturelle Differenzierungen nachhaltig ausgehebelt.

Freitag, 22. März 2013

Parteien gegen den Euro - bitte wählen

Starbatty: Euro-kritische Kräfte sollen zusammenarbeiten




Joachim Starbatty bei der Vorstellung seines neuen Buchs „Tatort Euro“ Foto: JF

BERLIN. Der Wirtschafswissenschaftler und Euro-Kritiker Joachim Starbatty hat sich für ein Zusammengehen von Freien Wählern und der „Alternative für Deutschland“ (AfD) ausgesprochen. Wenn die „Alternative für Deutschland“ noch etwas bewegen wolle, müsse sie im Herbst zur Bundestagswahl antreten, sagte Starbatty im Gespräch mit der JUNGEN FREIHEIT.
„Gerade deshalb appelliere ich, sich mit den Freien Wählern zusammenzutun, die ja schon eine gewisse Infrastruktur haben. Ich glaube, beide zusammen haben eine reelle Chance, in den Bundestag einzuziehen – wenn alles klappt und keine Fehler gemacht werden. Ansosnten freuen sich die etablierten Parteien gemäß der Devise: ‘Divide et impera’, ‚spalte und herrsche’.“
Starbatty, der 1994 den Euro-kritischen „Bund freie Bürger“ mitgründete und vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Einführung der Gemeinschaftswährung sowie die Euro-Rettungspolitik der Bundesregierung klagte, ist Mitglied des Gründungsvereins der „Alternative für Deutschland“.
Freie Wähler signalisieren Interesse
Ein erstes Signal für eine mögliche Zusammenarbeit der beiden euro-kritischen Parteien kam auch vom Spitzenkandidat der Freien Wähler für die Bundestagswahl, Stephan Wehrhan. AfD-Chef Bernd Lucke habe bei seinem Auftritt in der ARD-Sendung „Anne Will“ erfahren müssen, daß Euro-Kritiker nicht erwünscht seien, schrieb Werhahn auf Facebook.
„Seitens der Blockparteien soll kein Austausch und Umdenken stattfinden. Alternativen interessieren nicht. Der Wille des Volkes interessiert nicht. Die Eurokritischen Kräfte müssen sich vereinen! Durch Bündelung schaffen wir den Einzug in den Bundestag!“ (krk)

(Quelle: www.jungefreiheit.de - Zeitschrift "Junge Freiheit")

Samstag, 12. Januar 2013

Unsere Politiker verachten das eigene Volk

Henkel trocken 

Unsere Politiker verachten das eigene Volk

Deutsche Politiker trauen den eigenen Bürgern nicht viel zu. Das zeigen zwei Vorschläge des Bundesfinanzminister: Schäubles Ideen zu Griechenland und Europa demonstrieren Misstrauen gegenüber dem deutschen Volk.
Die zwei Vorschläge, die Finanzminister Schäuble in der letzten Woche über mögliche Lösungen der Eurokrise gemacht hat, zeigen nicht nur die ganze Widersprüchlichkeit und Scheinheiligkeit der Europapolitik der Bundesregierung, sie zeigen auch, dass deutsche Politiker ihren eigenen Wählerinnen und Wählern weniger zutrauen als denen in anderen Ländern.

Offener Protestbrief

Protestaufruf: Der offene Brief der Ökonomen im Wortlaut

 ·  172 Wirtschaftsprofessoren wenden sich mit einem Protestaufruf an Bürger und Politik. Die Beschlüsse des jüngsten Eurogipfels erfüllten sie mit großer Sorge, schreiben die Wissenschaftler. Die Erklärung im Wortlaut

Liebe Mitbürger,
die Entscheidungen, zu denen sich die Kanzlerin auf dem Gipfeltreffen der EU-Länder gezwungen sah, waren falsch. Wir, Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler der deutschsprachigen Länder, sehen den Schritt in die Bankenunion, die eine kollektive Haftung für die Schulden der Banken des Eurosystems bedeutet, mit großer Sorge. Die Bankschulden sind fast dreimal so groß wie die Staatsschulden und liegen in den fünf Krisenländern im Bereich von mehreren Billionen Euro. Die Steuerzahler, Rentner und Sparer der bislang noch soliden Länder Europas dürfen für die Absicherung dieser Schulden nicht in Haftung genommen weden, zumal riesige Verluste aus der Finanzierung der inflationären Wirtschaftsblasen der südlichen Länder absehbar sind. Banken müssen scheitern dürfen. Wenn die Schuldner nicht zurückzahlen können, gibt es nur eine Gruppe, die die Lasten tragen sollte und auch kann: die Gläubiger selber, denn sie sind das Investitionsrisiko bewusst eingegangen und nur sie verfügen über das notwendige Vermögen.

Die Politiker mögen hoffen, die Haftungssummen begrenzen und den Missbrauch durch eine gemeinsame Bankenaufsicht verhindern zu können. Das wird ihnen aber kaum gelingen, solange die Schuldnerländer über die strukturelle Mehrheit im Euroraum verfügen. Wenn die soliden Länder der Vergemeinschaftung der Haftung für die Bankschulden grundsätzlich zustimmen, werden sie immer wieder Pressionen ausgesetzt sein, die Haftungssummen zu vergrößern oder die Voraussetzungen für den Haftungsfall aufzuweichen. Streit und Zwietracht mit den Nachbarn sind vorprogrammiert. Weder der Euro noch der europäische Gedanke als solcher werden durch die Erweiterung der Haftung auf die Banken gerettet; geholfen wird statt dessen der Wall Street, der City of London – auch einigen Investoren in Deutschland - und einer Reihe maroder in- und ausländischer Banken, die nun weiter zu Lasten der Bürger anderer Länder, die mit all dem wenig zu tun haben, ihre Geschäfte betreiben dürfen.
Die Sozialisierung der Schulden löst nicht dauerhaft die aktuellen Probleme; sie führt dazu, dass unter dem Deckmantel der Solidarität einzelne Gläubigergruppen bezuschußt und volkswirtschaftlich zentrale Investitonsentscheidungen verzerrt werden.


Bitte tragen Sie diese Sorgen den Abgeordneten Ihres Wahlkreises vor; unsere Volksvertreter sollen wissen, welche Gefahren unserer Wirtschaft drohen.

Mittwoch, 2. Januar 2013

Schon die alten Römer wußten...

Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.

Marcus Tullius Cicero

Samstag, 17. November 2012

EIN WECKRUF VON HANS-OLAF HENKEL: Der Euro wird scheitern

Die Einheitswährung schadet Europa nicht nur ökonomisch. Die Versuche, sie zu retten, schüren Zwist und Zwietracht zwischen den Ländern.

Wir werden Zeugen eines grotesken Vorgangs: Anstatt ein Währungssystem den vorhandenen Kulturen anzupassen, soll ein ganzer Kontinent den Bedürfnissen einer Währungsunion untergeordnet werden.

Unmittelbar vor der „Euro-Krise“ predigten Europapolitiker uns „Subsidiarität“, nun soll ein europäischer Zentralstaat her, mit der durch nichts bewiesenen Begründung, dass die Probleme des Euro durch ein „zu wenig an Europa“ entstanden seien. Besonders eifrige Euromantiker bemühen dabei die Idee der „Vereinigten Staaten von Europa“, übersehen aber, dass ihr Vorbild auf der anderen Seite des Atlantiks trotz Einheitswährung immer ein föderaler Staat geblieben ist. Kaum einer in den anderen 49 US-Bundesstaaten käme auf die Idee, Rettungspakete für das überschuldete Kalifornien zu schnüren.

Sonntag, 16. September 2012

Wer spart am Besten?

"Deutsche denken in Geldsachen anders als Franzosen. Das fällt Merkel und Hollande auch auf. Wie wir zum Sparen stehen und zur Gesundheit, hängt vor allem von unserer Muttersprache ab. Ist sie Deutsch oder Ungarisch, verhalten wir uns eher zukunftsbewusst, wir sparen mehr, essen gesünder (nicht besser) und halten uns fitter als es Franzosen und Italiener tun.
Kaum zu glauben? Doch, die Tatsachen sind bekannt, die Ursache überrascht: Wir teilen die Zeit verschieden ein, und tun das auch sprachlich. Die romanischen Sprachen bilden die Zukunft mit einer systematisch eigenen Form, (“j’y ferai”, “ci farò”), die germanischen Sprachen, beispielsweise das Deutsche, kennt dafür keine eigenen Formen, da ziehen wir ein Hilfsverb hinzu (“ich werde das tun”) oder auf andere Weise wird deutlich, dass es um die Zukunft geht: (“Kommst du erst morgen? Ich hol dich am Bahnhof ab.”)
Verkürzt: Die Sprecher mit eigener Zukunftsform sind weniger zukunftsbewusst als die Anderen, die sich anscheinend weniger präzise ausdrücken. Oder umgekehrt: Wer die Zukunft im Visier hat, benötigt keine sprachliche Form um dieses Bewusstsein auszudrücken. Wer aber hinsichtlich der Zukunft weniger besorgt ist, muss schon ein eigenes Wort bemühen, das die Zukünftigkeit seiner Aussage eindeutig festlegt." (Quelle: www.baerentatze.de - Oliver Baer zum Blog-Thema "Seltsames Sparverhalten")
Eine Einschätzung, die der Autor dieser Zeilen voll und ganz unterzeichnen möchte.

Die Sprache bestimmt Gefühle und Lebenseinstellungen. Wenn nun in einer Sprache das im Deutschen gebräuchliche Futur fehlt oder von grundlegend anderer Bedeutung ist, fehlt gleichzeitig auch die damit verbundene Lebenseinstellung zur Zukunft und zum Wirtschaften.


Noch ein anderer Aspekt, wie Sprache und die Lebenseinstellung massiv den Umgang mit Geld beeinflussen.
Da gab es in den Freund, der über viele Jahre hinweg Griechenland als Tourist besucht hat. Mit einer wahren Begeisterung sprach er über Griechenland, die Griechen, deren Gastfreundlichkeit und Lebensweise. Eins war im wichtig zu sagen: Dort läuft alles nach dem Prinzip "cigar cigar", was so viel bedeutet wie "langsam langsam - keine Eile". Eine sehr sympathische und angenehme Lebensweise. Und es ist gut so, daß es unterschiedliche Lebensweisen und -ansätze gibt. Die Vielfalt an kulturellen Eigenarten und Lebenseinstellungen soll erhalten bleiben. Erst dies macht Europa liebenswert und voller Überraschungen und Neugier auf den europäischen Nachbarn. Das gemeinsame Wirtschaften, und somit die gemeinsame Währung Euro ist jedoch auf das höchste gefährdet, wenn der Umgang mit Geld und mit Zukunft so unterschiedlich ist.

Fazit: Europagedanke ja! Gemeinsame Währung nur nach sorgfältiger Prüfung der Einstellung zum Geld, zur Zukunft und zum Volkswirtschaften.


"Wenn der Mensch nicht über das nachdenkt, was in ferner Zukunft liegt, wird er das schon in naher Zukunft bereuen." Konfuzius (551 - 479 v. Chr.)

Donnerstag, 13. September 2012

Euro - damals

Eurogeschichte - einmal anders

Und es begab sich zu der Zeit, daß sich im Vorfeld der Eurogründung Deutschland, Frankreich und Holland zusammentaten und beschlossen eine gemeinsame Währung zu erschaffen. Sie sollte dem Wohl der Wirtschaft und somit auch dem Bürger dienen. Bilanzen wären dann fürderhin schnell und einfach zu erstellen und Exporte wären effizient und dem Gemeinwohl dienend zu organisieren. Gleichzeitig wurde vereinbart - vor dem Jahrtausendwechsel - die südeuropäischen Staaten in diese Währungsgemeinschaft nicht einzubeziehen, weil sie nicht zuverlässig und einkulkalierbar genug seien.
Es begab sich jedoch ganz anders. Alle Kandidaten, die Einlaß in die Eurozone begehrten, wurden wohlwollend und äußerst liberal ins Herz geschlossen, sukzessive aufgenommen und in den Topf der Mischwirtschaft geworfen. Wie mag es dem Eurobefürworter gehen, der hat verlauten lassen: Deutschland ist es noch nie so gut gegangen seit der Einführung des Euro! Mhhhh? Im Rhein-Kreis-Neuss gibt es drei Weltunternehmen: Hydro-Aluminium, Rhein-Braun/RWE und Bayer Dormagen.  Somit ein sprudelnder Quell der Gewerbesteuer! Pustekuchen: Dormagen und Grevenbroich sind seit vielen Jahren pleite, obwohl o.g. Unternehmen in deren steuerlichen Einzugsbereich liegen. Wie kann das? Der deutschen Wirtschaft soll es gut gehen (s.o.), na prima. Versteuert wird jedoch im Ausland und der Rhein-Kreis-Neuss kann seine Gewerbesteuereinnahmen ins Nirwana schicken. Kann es sein, daß da etwas nicht stimmt? Der Euro als Lebensretter gedacht und dann als Abzockverein mit Verlagerung der Steuern ins nirgendwo? Nur mal so nebenbei: Ging es uns vor der Euroeinführung 2002 wirtschaftlich schlecht? Nö, oder?

Sparkassen kritisieren Euro und EU